Bewegungstherapie

Noch heute wird leider von einigen Veterinärmedizinern die strikte Ruhigstellung nach Operationen oder bei degenerativen Prozessen empfohlen. Damit wird weiteren degenerativen Prozessen, wie Muskelatrophie (Muskelschwund) und Gelenksermüdung infolge von Schonhaltungen Vorschub geleistet.

 

Gezielte Bewegungstherapie beschleunigt nicht nur die Abschwellung von Wunden und Ödemen, sondern regt auch die Funktion von Herz und Kreislauf an, steigert Appetit und die Peristaltik des Darmes. Vor allem aber fördert man damit die Wiederherstellung neuromuskulärer Funktionen und den Muskelaufbau, und nicht zuletzt die Lebensqualität des Tieres, auch im psychischen Bereich.

Ganz entscheidend für die Gesunderhaltung der Gelenke ist die so wichtige Hub- und Druckfunktion, durch die die Synovia (Gelenkschmiere) produziert wird. Diese ernährt und regeneriert den Gelenkknorpel, ist durch ihre Schmierfunktion für die reibungsarme Bewegung der Gelenke verantwortlich und hat darüber hinaus die Wirkung eines Stoßdämpfers, der kleinere Unregelmäßigkeiten ausgleicht.

 

Vorrausetzung dafür ist passive und vor allem aktive Bewegung!!

 

Man unterscheidet zwischen Passiver Bewegungstherapie (PBT), Assistierter Bewegungstherapie (AsBT) und Aktiver Bewegungstherapie (ABT).

 

>> Gerätegestützte Bewegungstherapie z.B. für Koordinations- und Gleichgewichtstraining mittels Trampolin, Physioball, Hürden etc.

 

Bewegung ist Leben.......

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